
Der Chef des französischen Reifenherstellers Michelin, Edouard Michelin, ist am Freitag bei einem Bootsunfall nahe der Insel Sein im Nordwesten von Frankreich tödlich verunglückt.
Der Tod des Firmenerben Edouard Michelin löste in Frankreich Trauer und Bestürzung aus. Präsident Jacques Chirac würdigte den Gestorbenen ebenso wie zahlreiche Vertreter von Verbänden.
Bei der Formel-1 in Monaco, wo Michelin das Weltmeister-Team von Renault sowie McLaren-Mercedes, Honda, Red Bull, BMW-Sauber und Scuderia Toro Rosso ausstattet, tragen die Mitarbeiter am Sonntag Trauerflor.
Das Unternehmen mit 130.000 Mitarbeitern wird vorerst vom zweiten Vorsitzenden Michel Rollier allein geführt, teilte die Groupe Michelin mit.